Stuhr · Einsatzgebiet
Garten- und Landschaftsbau in Stuhr
Dream Art Bau hat seinen Sitz in Bremen und arbeitet in Bremen und Niedersachsen. Stuhr grenzt unmittelbar an das Bremer Stadtgebiet und liegt damit im Einsatzgebiet - für Pflaster- und Wegebau, Terrassen- und Zaunbau, Garten- und Landschaftsbau sowie Erd- und Fundamentarbeiten.
Stuhr ist eine Gemeinde im Landkreis Diepholz und schließt im Norden direkt an Bremen an. Die Gemeinde ist kein geschlossener Ort, sondern eine Reihe eigenständig gewachsener Ortsteile zwischen der Ochtumniederung und der Geest. Wer hier baut, hat es je nach Lage mit sehr unterschiedlichem Untergrund zu tun. Dream Art Bau ist in Bremen ansässig und in Stuhr im Einsatz - einen zweiten Standort in der Gemeinde gibt es nicht.
Der Ablauf ist bei jeder Anfrage gleich: Ortstermin auf dem Grundstück, Aufmaß, Beurteilung von Untergrund, Zufahrt und Entwässerung, danach ein Angebot mit einzeln ausgewiesenen Positionen. So bleibt nachvollziehbar, welcher Anteil auf Aushub und Entsorgung, welcher auf den Unterbau und welcher auf den sichtbaren Belag entfällt - gerade in Niederungslagen ist das der Posten, der die Kalkulation bewegt.
Zur Einordnung, ausdrücklich als unverbindliche Marktspanne: Eine komplett neu aufgebaute Pkw-Zufahrt aus Betonsteinpflaster liegt bundesweit üblicherweise bei etwa 90 bis 180 Euro pro Quadratmeter, eine Terrasse aus großformatigen Platten bei etwa 120 bis 250 Euro pro Quadratmeter, jeweils einschließlich Unterbau. Bodenaustausch, Entsorgung belasteten Aushubs, schwierige Zufahrt oder eine zusätzliche Entwässerung können deutlich darüber hinausgehen. Belastbar ist erst ein Angebot nach der Besichtigung vor Ort.
Zwischen Ochtumniederung und Geest
Stuhr liegt im Übergang zweier sehr verschiedener Bodenlandschaften. Der Norden der Gemeinde, also Moordeich, Brinkum, Varrel und Seckenhausen, gehört zur Niederung der Ochtum: weiche, humose Niederungsböden, kleinräumig mit Niedermoortorf und Kleiauflagen, dazu ein hoher und jahreszeitlich stark schwankender Grundwasserstand. Nach Süden und Westen, Richtung Heiligenrode, Groß Mackenstedt und Fahrenhorst, steigt der Untergrund auf die Geest an: überwiegend Sande, tragfähiger und wesentlich besser wasserdurchlässig. Dazwischen liegen Übergangslagen, in denen der Baugrund schon innerhalb eines Grundstücks wechselt. Beurteilt wird deshalb pro Fläche, nicht pro Ortsteil - eine Schürfgrube oder eine kleine Sondierung sagt mehr als jede Ortskenntnis.
Was der Untergrund für Pflaster- und Wegebau bedeutet
Auf Geestsand trägt das Planum meist von sich aus, der Aufbau bleibt schlank. Auf weichen, organischen Niederungsböden ist das anders: Dort steht am Anfang häufig ein Bodenaustausch, ein Trennvlies zwischen Untergrund und Tragschicht verhindert, dass sich Frostschutzkies in den weichen Boden einarbeitet, und die Frostschutzschicht fällt dicker aus als auf sandigem Grund. Für ungebundene Pflasterdecken und Plattenbeläge gelten DIN 18318 und, im Wege- und Platzbau außerhalb klassischer Verkehrsflächen, die ZTV Wegebau; Betonpflastersteine und Betonplatten sind über DIN EN 1338 und DIN EN 1339 geregelt. Üblich sind ein Splittbett von rund 3 bis 5 cm, eine dauerhaft verfüllte Fuge und eine in Beton gesetzte Randeinfassung, ohne die jede Fläche mit der Zeit auseinanderläuft. Verdichtungsgrad und angestrebte Verformungsmoduln richten sich nach der Belastung - eine Zufahrt für Pkw braucht andere Werte als ein Gartenweg. Konkrete Schichtdicken ergeben sich aus Beanspruchung, Untergrund und Aufbau, nicht aus einer Faustzahl.
Terrassen an der typischen Bebauung im Bremer Umland
Stuhr ist über Jahrzehnte als Wohnstandort im Umland gewachsen. Prägend sind freistehende Einfamilienhäuser, Bungalows und Doppelhäuser aus den 1960er- bis 1980er-Jahren mit tiefen Gärten, dazu ältere Hofstellen in den Ortskernen und jüngere Neubaugebiete am Rand. Für Terrassen ist dabei ein Punkt entscheidend: Das Haus steht auf seiner Gründungssohle, die Terrasse liegt daneben oft auf aufgefülltem oder nachgiebigem Boden. Setzt sich der Auffüllbereich, entsteht ein Versatz. Deshalb wird die Terrasse nicht starr an das Gebäude angeschlossen, sondern mit einer Randfuge geführt, das Gefälle von rund 2 Prozent läuft vom Haus weg, und der Anschluss bleibt unterhalb der Bauwerksabdichtung mit ausreichendem Spritzwasserabstand. Großformatige Platten reagieren empfindlicher auf ungleichmäßige Bettung als Kleinformate; Blockstufen und Sitzmauern brauchen eine eigene, frostfrei gegründete Auflagerung, sonst kippen sie mit der Zeit aus der Flucht.
Worauf in Stuhr
gebaut wird.
Im nordwestdeutschen Raum treffen drei sehr unterschiedliche Baugründe aufeinander. Welcher davon ansteht, entscheidet über Aushubtiefe, Tragschicht und Entwässerung - nicht der Belag.
Geest
Tragfähig und wasserdurchlässig. In der Regel reicht ein schlanker Aufbau.
Marsch / Klei
Setzungsempfindlich, Wasser steht hoch. Dickere Tragschicht oder Bodenaustausch.
Moor / Torf
Sehr geringe Tragfähigkeit. Hier entscheidet die Gründung, nicht der Belag.
Welche Gewerke
ausgeführt werden.
Angefahren wird unter anderem in
Brinkum · Moordeich · Varrel · Seckenhausen · Heiligenrode · Groß Mackenstedt · Fahrenhorst · Stuhr (Kernort)
Auch tätig in
Nächster Schritt
Beschreiben Sie
Ihr Vorhaben.
Ein paar Angaben genügen für eine erste Einschätzung. Alles Weitere klärt sich bei der Besichtigung vor Ort - erst danach wird kalkuliert.