Achim · Einsatzgebiet
Garten- und Landschaftsbau in Achim
Achim liegt am Geestrand über der Weserniederung - Sandboden, Auelehm und Torf können hier dicht beieinanderliegen. Dream Art Bau hat seinen Sitz in Bremen und ist in Achim im Einsatz.
Dream Art Bau ist ein Betrieb aus Bremen und in Bremen und Niedersachsen tätig. Achim im Landkreis Verden gehört zum Einsatzgebiet: Der Ortsteil Uphusen grenzt unmittelbar an den Bremer Osten, die Wege sind entsprechend kurz. Ausgeführt werden Pflaster- und Wegebau, Garten- und Landschaftsbau, Terrassen- und Zaunbau sowie Erd- und Fundamentarbeiten - für private, gewerbliche und kommunale Auftraggeber.
Warum die Ortskenntnis hier zählt, hat einen sehr handfesten Grund: den Boden. Achim sitzt auf einem Geestrücken, nach Süden fällt das Gelände zur Weseraue ab, nach Norden liegen moorige Niederungen. Ein Aufbau, der auf trockenem Geestsand dauerhaft trägt, ist in der Niederung oder über einer Torflage schlicht unterdimensioniert. Umgekehrt wird auf gutem Sanduntergrund oft mehr eingebaut als nötig.
Deshalb steht am Anfang die Besichtigung vor Ort und nicht der Katalogpreis. Die folgenden Angaben sind allgemeines Fachwissen und Anhaltswerte aus dem Regelwerk. Wie ein Aufbau, eine Gründung oder eine Entwässerung im konkreten Fall bemessen wird, ergibt sich aus Nutzung, Belastung und dem, was der Aushub tatsächlich zeigt.
Geest, Weseraue und Moor auf kurzer Distanz
Achim liegt auf dem Rand der Geest. Diese eiszeitlichen Sande sind in der Regel gut wasserdurchlässig, tragfähig und wenig frostempfindlich - ein günstiger Untergrund für Pflaster- und Plattenflächen. Nach Süden zur Weser hin folgen jüngere Ablagerungen der Weseraue: Auelehm und Klei über Sand, bindig, wasserstauend und deutlich setzungsempfindlicher. Nach Norden und in den Niederungen um Badenermoor und Embsen treten Torf- und Anmoorlagen auf. Dieser Wechsel kann innerhalb eines einzigen Grundstücks liegen, weshalb das Aushubprofil und nicht die Ortslage die Bemessung bestimmt. Bei Vegetationsflächen kehrt sich das Bild um: humusarme Geestsande halten Wasser und Nährstoffe schlecht, hier sind Bodenverbesserung und Oberbodenarbeiten nach DIN 18915 sowie fachgerechte Pflanzarbeiten nach DIN 18916 der Hebel. Bindige Böden brauchen dagegen vor allem Lockerung, Anschluss an tragfähigen Unterboden und eine geklärte Entwässerung.
Setzungsempfindliche Schichten und frostfreie Gründung
Torf und weicher Klei sind stark zusammendrückbar und bauen ihre Setzung über Jahre ab. Wo solche Schichten anstehen, tragen Fundamente, Mauern, Stützwände, Blockstufen oder schwere Einfassungen nicht ohne Weiteres. Übliche Wege sind ein Bodenaustausch gegen verdichtbares, tragfähiges Material, eine Trennlage aus Geotextil zum weichen Untergrund, eine angepasste Fundamentgeometrie oder eine Gründung, die die weiche Schicht durchstößt. Welche Variante im Einzelfall trägt, ist eine Baugrundfrage; Nachweise im Erd- und Grundbau werden nach DIN 1054 geführt, bei größeren Vorhaben gehört eine Baugrunduntersuchung dazu. Frostfrei gegründet wird in Norddeutschland üblicherweise ab etwa 0,80 m Tiefe - das ist ein Anhaltswert, keine Pauschale, und ersetzt keine Bemessung.
Pflaster- und Plattenflächen: der Aufbau entscheidet
Eine Pflasterdecke ist nur so haltbar wie das, was unter ihr liegt. Der ungebundene Aufbau folgt in der Regel den Vorgaben aus ZTV Wegebau und DIN 18318: Frostschutzschicht, darüber eine Tragschicht aus gebrochenem Mineralgemisch, eine Bettung aus Brechsand-Splitt in etwa 3 bis 5 cm und darauf der Stein. Betonpflastersteine sind in DIN EN 1338 geregelt, Betonplatten in DIN EN 1339. Für pkw-befahrbare Hofflächen liegt der frostsichere Gesamtaufbau erfahrungsgemäß etwa im Bereich von 40 bis 60 cm, für reine Fußwege deutlich darunter, auf bindigem oder weichem Untergrund entsprechend dicker. Entscheidend sind lagenweiser Einbau, tatsächlich erreichte Verdichtung mit Nachweis der Verformungsmoduln, ein Gefälle in der Größenordnung von 2 Prozent und feste Einfassungen im Betonbett mit Rückenstütze. Alle genannten Werte sind Spannen - die Bemessung hängt vom Einzelfall ab.
Worauf in Achim
gebaut wird.
Im nordwestdeutschen Raum treffen drei sehr unterschiedliche Baugründe aufeinander. Welcher davon ansteht, entscheidet über Aushubtiefe, Tragschicht und Entwässerung - nicht der Belag.
Geest
Tragfähig und wasserdurchlässig. In der Regel reicht ein schlanker Aufbau.
Marsch / Klei
Setzungsempfindlich, Wasser steht hoch. Dickere Tragschicht oder Bodenaustausch.
Moor / Torf
Sehr geringe Tragfähigkeit. Hier entscheidet die Gründung, nicht der Belag.
Welche Gewerke
ausgeführt werden.
Angefahren wird unter anderem in
Achim (Kernstadt) · Uphusen · Bierden · Baden · Uesen · Embsen · Bollen · Badenermoor · Borstel
Auch tätig in
Nächster Schritt
Beschreiben Sie
Ihr Vorhaben.
Ein paar Angaben genügen für eine erste Einschätzung. Alles Weitere klärt sich bei der Besichtigung vor Ort - erst danach wird kalkuliert.