Bremen · Einsatzgebiet
Garten- und Landschaftsbau in Bremen
Dream Art Bau hat seinen Sitz in Bremen. Pflaster- und Wegebau, Terrassen- und Zaunbau, Garten- und Landschaftsbau sowie Erd- und Fundamentarbeiten führen wir im Stadtgebiet und im niedersächsischen Umland aus - für private, gewerbliche und kommunale Auftraggeber.
Bremen ist baugrundtechnisch keine einheitliche Stadt. Innerhalb weniger Kilometer wechseln sandige Geestrücken, bindige Weser- und Wümmemarsch und Niedermoorlagen einander ab. Für Pflasterflächen, Terrassen und Fundamente ist das der wichtigste Einzelfaktor: Der gleiche Aufbau, der auf Geestsand über Jahre eben bleibt, kann auf Klei über Torf innerhalb weniger Jahre absacken.
Deshalb steht am Anfang jeder Anfrage die Frage nach dem Untergrund, nicht nach dem Belag. Wie tief steht das Grundwasser, was liegt unter dem Oberboden, ist die Fläche schon einmal aufgefüllt worden, wie ist die Entwässerung heute gelöst. Erst danach lassen sich Schichtdicken, Randeinfassung, Gefälle und Fugenbild sinnvoll festlegen.
Die folgenden Punkte beschreiben allgemein anerkanntes Fachwissen zu den Verhältnissen im Bremer Raum. Sie ersetzen keine Beurteilung des konkreten Grundstücks - dafür braucht es einen Termin vor Ort und im Zweifel eine Schürfe oder ein Bodengutachten.
Marsch, Geest und Moor - drei Baugründe in einer Stadt
Der Bremer Untergrund folgt der Landschaftsgliederung: Auf dem Geestrücken, auf dem die Altstadt und Teile der östlichen Stadtteile liegen, stehen überwiegend Sande an. Sie sind gut tragfähig, gut verdichtbar und wasserdurchlässig. In den Niederungen von Weser und Wümme - etwa in Blockland, Werderland, Borgfeld, Seehausen oder Woltmershausen - dominieren dagegen Klei, also bindiger Marschton, und darunter häufig Niedermoortorf. Klei ist im feuchten Zustand knetbar, schrumpft beim Austrocknen und lässt sich kaum lagenweise verdichten. Torf ist stark zusammendrückbar und setzt sich unter Auflast über Jahre weiter. Für Pflaster- und Terrassenflächen heißt das in Marsch- und Moorlagen in der Regel: mehr Aushub, Bodenaustausch gegen frostsicheres, verdichtbares Material, eine Trenn- und Filterlage aus Geotextil zwischen weichem Untergrund und Tragschicht, bei Bedarf zusätzlich ein Geogitter zur Lastverteilung. Auf Geestsand fällt der Aufbau oft schlanker aus, dafür rückt die Frage nach Wasserhaltung und Pflanzenauswahl in trockenen Sommern in den Vordergrund.
Hoher Grundwasserstand, Setzungen und Anschlüsse ans Haus
Die Weser ist bis zum Weserwehr in Hastedt tidebeeinflusst; in den Niederungen liegen die Grundwasserstände entsprechend hoch und schwanken jahreszeitlich. Wo der Baugrund weich und das Wasser nah ist, sind Setzungen kein Mangel, sondern eine Randbedingung, die man einplant. Praktisch bedeutet das: kein starres Verbinden neuer Flächen mit dem Gebäude, sondern eine Bewegungsfuge am Anschluss; Randeinfassungen in Beton mit Rückenstütze statt lose gesetzter Kanten; großzügig bemessene Höhen- und Gefällereserven, damit eine kleine Nachsackung die Entwässerung nicht umkehrt. Punktfundamente für Zaunpfosten, Blockstufen oder Sichtschutzelemente neigen in weichem Klei zum Kippen - je nach Lage sind größere Fundamentquerschnitte, durchgehende Streifenfundamente oder eine Gründung im tragfähigen Horizont sinnvoll. Frostfrei wird in Norddeutschland üblicherweise mit rund 0,80 m Gründungstiefe angesetzt; die tatsächliche Bemessung richtet sich nach dem Einzelfall und den Regeln der Geotechnik (DIN 1054 in Verbindung mit DIN EN 1997-1).
Versickerung ist im Klei häufig keine Option
Regenwasser auf dem eigenen Grundstück versickern zu lassen, klingt einfach, setzt aber einen durchlässigen Untergrund voraus. Das Arbeitsblatt DWA-A 138 nennt als Erfahrungsbereich für Versickerungsanlagen Durchlässigkeitsbeiwerte etwa zwischen 1x10-3 und 1x10-6 m/s und einen ausreichenden Abstand zum höchsten Grundwasserstand. Bindiger Marschton liegt regelmäßig unterhalb dieses Bereichs, und in den Niederungen fehlt zusätzlich der Abstand zum Grundwasser. Wasserdurchlässige Beläge, Rasenfugenpflaster oder Sickerpflaster wirken nur dann, wenn auch der Unterbau und der anstehende Boden das Wasser aufnehmen können - sonst steht das Wasser in der Tragschicht. Auf Geestsand ist Versickerung dagegen oft realistisch. Wo sie ausscheidet, arbeitet man mit sauberem Quer- und Längsgefälle von in der Regel rund 2 bis 2,5 Prozent, Rinnen, Kastenrinnen an Türschwellen und einem geregelten Anschluss an die vorhandene Entwässerung. Flächen in Deich- und Gewässernähe unterliegen zusätzlich wasserrechtlichen Vorgaben; die Zuständigkeit der Deichverbände ist vor Beginn zu klären.
Worauf in Bremen
gebaut wird.
Im nordwestdeutschen Raum treffen drei sehr unterschiedliche Baugründe aufeinander. Welcher davon ansteht, entscheidet über Aushubtiefe, Tragschicht und Entwässerung - nicht der Belag.
Geest
Tragfähig und wasserdurchlässig. In der Regel reicht ein schlanker Aufbau.
Marsch / Klei
Setzungsempfindlich, Wasser steht hoch. Dickere Tragschicht oder Bodenaustausch.
Moor / Torf
Sehr geringe Tragfähigkeit. Hier entscheidet die Gründung, nicht der Belag.
Welche Gewerke
ausgeführt werden.
Angefahren wird unter anderem in
Osterholz · Hemelingen · Schwachhausen · Horn-Lehe · Findorff · Neustadt · Walle · Gröpelingen · Vegesack · Burglesum · Blumenthal · Huchting · Obervieland · Oberneuland · Borgfeld · Blockland · Woltmershausen · Östliche Vorstadt · Vahr · Seehausen
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Ihr Vorhaben.
Ein paar Angaben genügen für eine erste Einschätzung. Alles Weitere klärt sich bei der Besichtigung vor Ort - erst danach wird kalkuliert.