Delmenhorst · Einsatzgebiet
Garten- und Landschaftsbau in Delmenhorst
Delmenhorst gehört zu unserem Einsatzgebiet. Was hier gebaut wird, richtet sich nach dem Untergrund: Geestsand auf dem Stadtrücken, weiche Niederungsböden entlang von Delme und Ochtum, örtlich organische Schichten. Der Aufbau wird nach Befund festgelegt, nicht nach Schema.
Dream Art Bau hat seinen Sitz in Bremen und ist in Bremen und Niedersachsen im Einsatz. Delmenhorst liegt als kreisfreie Stadt direkt westlich der Bremer Stadtgrenze und ist über die A28 und die B75 angebunden - für uns ein regulärer Einsatzort für Pflaster- und Wegebau, Terrassen- und Zaunbau, Garten- und Landschaftsbau sowie Erd- und Fundamentarbeiten.
Delmenhorst ist bautechnisch kein einheitlicher Untergrund. Die Stadt liegt auf einem Geestrücken, der nach Norden und Osten in die Niederungen von Delme und Ochtum und weiter in die Wesermarsch übergeht. Zwischen sandigem Geestboden, bindigem Klei und örtlich organischen Schichten liegen manchmal nur wenige hundert Meter. Genau das entscheidet darüber, wie eine Einfahrt aufgebaut, eine Terrasse gegründet und ein Zaunfundament bemessen wird.
Wir schauen uns die Fläche deshalb vor Ort an, bevor wir einen Aufbau festlegen. Ein Angebot ohne Kenntnis von Untergrund, Grundwasserstand, Zufahrt und Entwässerungssituation ist im Nordwesten wenig wert. Die folgenden Hinweise sind allgemeines Fachwissen zur Region und ersetzen keine Prüfung des einzelnen Grundstücks.
Geestrücken und Niederung - zwei Baugründe in einer Stadt
Der Delmenhorster Geestrücken besteht überwiegend aus eiszeitlich abgelagerten Sanden, teilweise mit Podsolbildung und eingelagerten schluffigen Bändern. Sauberer Sand ist gut tragfähig, gut verdichtbar und weitgehend frostunempfindlich - ein dankbarer Untergrund für ungebundene Pflasterdecken nach DIN 18318 und ZTV Wegebau. Sobald die Fläche in Richtung Delme- oder Ochtumniederung abfällt, ändert sich das Bild: dort stehen bindige Kleiböden und Auelehme an, die Wasser halten, im nassen Zustand kaum verdichtbar sind und als frostempfindlich einzustufen sind. Auf demselben Grundstück können beide Verhältnisse vorkommen, etwa wenn ein Garten zum tiefer liegenden Grabenrand hin ausläuft. Wir prüfen den Boden im Aushub und im Schurf und legen Schichtdicken und Frostschutz danach fest, statt einen Standardaufbau über die ganze Fläche zu ziehen.
Grundwasser, Entwässerung und Versickerung
In den Niederungslagen steht das Grundwasser im Winterhalbjahr oberflächennah an, und viele Flächen entwässern über Gräben und Siele statt über natürliches Gefälle. Für Beläge heißt das: Die Tragschicht darf nicht zur Wasserwanne werden. Ein durchgehend wasserdurchlässiger Aufbau, ein sauber ausgebildetes Planum mit Quergefälle und bei Bedarf eine Dränleitung mit definiertem Vorfluter gehören zur Planung dazu. Für die Oberfläche ist ein Regelgefälle von rund 2 bis 2,5 Prozent üblich, damit Wasser nicht auf der Fläche oder am Gebäude stehen bleibt. Ob Niederschlagswasser versickert werden darf, hängt vom Boden und von der Genehmigung ab: Auf Geestsand ist Versickerung häufig möglich, auf Klei praktisch nicht. Zuständig ist in Delmenhorst als kreisfreier Stadt die städtische untere Wasserbehörde. Wasserdurchlässige Bauweisen wie Sickerfugenpflaster, Rasenfugen oder Schotterrasen sind auf geeignetem Untergrund eine sinnvolle Option und können die versiegelte Fläche verringern.
Organische Böden und Setzungen
Am Übergang von Geest zu Marsch und in alten Niederungsbereichen können Torf- und Muddeschichten vorkommen. Organische Böden sind kein tragfähiger Baugrund: Sie sacken unter Auflast über Monate bis Jahre nach, und durch Entwässerung oxidiert Torf zusätzlich. Wer darauf pflastert, bekommt Mulden, gerissene Fugen und abgesackte Anschlüsse an Haus und Bordstein. Übliche Vorgehensweisen sind ein Bodenaustausch bis auf tragfähigen Sand, der Einbau von Geogittern oder Trenngeotextil zur Lastverteilung, für Bauwerke auch eine tiefere Gründung. Nachweise für Erd- und Grundbau führt die Reihe DIN 1054 mit den zugehörigen Normen; für Fundamente von Carports, Mauern oder größeren Zaunanlagen ist im Zweifel eine Baugrundbeurteilung sinnvoll. Bei Zaunfundamenten gilt in jedem Fall: frostfrei gründen, im norddeutschen Tiefland üblicherweise rund 80 cm Gründungstiefe, und Punktfundamente eher großzügig bemessen, wenn der Boden weich ist.
Worauf in Delmenhorst
gebaut wird.
Im nordwestdeutschen Raum treffen drei sehr unterschiedliche Baugründe aufeinander. Welcher davon ansteht, entscheidet über Aushubtiefe, Tragschicht und Entwässerung - nicht der Belag.
Geest
Tragfähig und wasserdurchlässig. In der Regel reicht ein schlanker Aufbau.
Marsch / Klei
Setzungsempfindlich, Wasser steht hoch. Dickere Tragschicht oder Bodenaustausch.
Moor / Torf
Sehr geringe Tragfähigkeit. Hier entscheidet die Gründung, nicht der Belag.
Welche Gewerke
ausgeführt werden.
Angefahren wird unter anderem in
Stadtmitte · Deichhorst · Düsternort · Hasbergen · Heidkrug · Adelheide · Annenheide · Bungerhof · Schafkoven/Donneresch · Iprump/Stickgras · Neuendorf · Brendhorst · Dwoberg
Auch tätig in
Nächster Schritt
Beschreiben Sie
Ihr Vorhaben.
Ein paar Angaben genügen für eine erste Einschätzung. Alles Weitere klärt sich bei der Besichtigung vor Ort - erst danach wird kalkuliert.