Syke · Einsatzgebiet
Garten- und Landschaftsbau in Syke
Syke liegt rund 20 Kilometer südlich von Bremen im Landkreis Diepholz, an der B6. Sitz von Dream Art Bau ist und bleibt Bremen - Syke und seine Ortsteile sind Einsatzgebiet, mit kurzer Anfahrt für Ortstermin, Aufmaß und Ausführung.
Syke ist Geestland. Wer hier pflastert, arbeitet in der Regel auf eiszeitlichen Sanden und Kiesen, die stellenweise von Geschiebelehm durchsetzt sind - und in den Bachniederungen auf weichen, organisch geprägten Böden mit hohem Grundwasserstand. Das sind drei sehr unterschiedliche Baugründe, die im Stadtgebiet teils wenige hundert Meter auseinanderliegen. Welcher davon unter einer Fläche ansteht, entscheidet über Aushubtiefe, Aufbaustärke und Entwässerung. Der gewünschte Belag entscheidet das nicht.
Dazu kommt die Bebauung: Kernstadt und Barrien mit gewachsener Siedlungsstruktur aus mehreren Jahrzehnten, dazwischen jüngere Baugebiete, und in den Ortsteilen großzügige Grundstücke mit langen Zufahrten von der Straße bis zum Haus. Eine Hofzufahrt, über die auch ein Anhänger oder ein landwirtschaftliches Fahrzeug rollt, braucht einen anderen Aufbau als ein reiner Gartenweg. Diese Frage wird vor dem Angebot geklärt, nicht während der Ausführung.
Belastbare Zahlen gibt es erst nach einer Besichtigung vor Ort. Als grobe Orientierung liegen im norddeutschen Raum vollständig neu aufgebaute, pkw-befahrbare Pflasterflächen marktüblich etwa bei 90 bis 170 Euro je Quadratmeter inklusive Aushub, Tragschicht und Einfassung; Plattenterrassen aus Beton bewegen sich häufig zwischen 120 und 230 Euro je Quadratmeter, Naturstein darüber. Das sind unverbindliche Marktspannen ohne Gewähr - Entsorgung des Aushubs, Erreichbarkeit für Maschinen, Bodenaustausch und Höhenlage verschieben sie in beide Richtungen.
Geestsand und Geschiebelehm - zwei Böden, zwei Aufbauten
Die Geest liefert überwiegend sandig-kiesige, gut tragfähige und wasserdurchlässige Böden. Streckenweise steht darin oder darunter Geschiebelehm an: bindig, frostempfindlich und stauend. Auf Sand trägt häufig der Regelaufbau nach ZTV Wegebau, auf Lehm braucht es eine stärkere Frostschutzschicht, ein Trennvlies zwischen Untergrund und Schottertragschicht und je nach Lage eine Dränführung, damit sich kein Wasser im Bettungshorizont sammelt. Sichtbar ist der Unterschied nicht an der Oberfläche, sondern beim ersten Spatenstich - deshalb gehört eine Schürfprobe an den Anfang und nicht ans Ende der Planung.
Frostsicherer Aufbau: hier meist 40 bis 60 Zentimeter
Das norddeutsche Tiefland gehört zur mildesten Frosteinwirkungszone, was den Aufbau nicht ersetzt, aber die Bemessung entspannt. Für pkw-befahrene Flächen ist ein frostsicherer Gesamtaufbau in der Größenordnung von 40 bis 60 Zentimetern üblich, für reine Geh- und Terrassenflächen entsprechend weniger. Darüber liegen nach DIN 18318 eine Bettung von 3 bis 5 Zentimetern aus Splitt und vollständig verfüllte Fugen von rund 3 bis 5 Millimetern. Die konkrete Bemessung hängt von Bodenart, Belastung und Entwässerung ab und lässt sich nicht per Faustformel festlegen.
Hache-Niederung und Bachtäler
Die Hache und ihre Zuläufe ziehen sich durch das Stadtgebiet. In den Niederungen stehen weiche, teils anmoorige Böden mit hohem Grundwasserstand an: wenig tragfähig und setzungsempfindlich. Dort entscheidet die Gründung über die Haltbarkeit, nicht der Belag. Üblich sind Bodenaustausch in dünnen, einzeln verdichteten Lagen, Trenn- und Filtervliese und bei Bauwerken eine Beurteilung des Baugrunds im Sinne der DIN 1054. Punktfundamente für Pergolen, Carports oder Sichtschutzanlagen werden frostfrei gegründet, in der Praxis ab etwa 80 Zentimeter Tiefe.
Worauf in Syke
gebaut wird.
Im nordwestdeutschen Raum treffen drei sehr unterschiedliche Baugründe aufeinander. Welcher davon ansteht, entscheidet über Aushubtiefe, Tragschicht und Entwässerung - nicht der Belag.
Geest
Tragfähig und wasserdurchlässig. In der Regel reicht ein schlanker Aufbau.
Marsch / Klei
Setzungsempfindlich, Wasser steht hoch. Dickere Tragschicht oder Bodenaustausch.
Moor / Torf
Sehr geringe Tragfähigkeit. Hier entscheidet die Gründung, nicht der Belag.
Welche Gewerke
ausgeführt werden.
Angefahren wird unter anderem in
Barrien · Heiligenfelde · Ristedt · Okel · Gessel · Osterholz · Wachendorf · Henstedt · Gödestorf · Schnepke · Steimke
Auch tätig in
Nächster Schritt
Beschreiben Sie
Ihr Vorhaben.
Ein paar Angaben genügen für eine erste Einschätzung. Alles Weitere klärt sich bei der Besichtigung vor Ort - erst danach wird kalkuliert.