Oldenburg · Einsatzgebiet
Garten- und Landschaftsbau in Oldenburg
Oldenburg gehört zum Einsatzgebiet von Dream Art Bau aus Bremen - Pflaster, Terrassen, Zäune und Erdarbeiten zwischen Geestrücken, Hunteniederung und Moorrandlagen.
Dream Art Bau hat seinen Sitz in Bremen und arbeitet in Bremen und Niedersachsen. Oldenburg liegt im Einsatzgebiet: Die Anfahrt über die A28 ist kurz genug, dass sich auch mehrtägige Baustellen mit Maschine und Material verlässlich planen lassen. Angefragt werden können Pflaster- und Wegebau, Terrassen- und Zaunbau, Garten- und Landschaftsbau sowie Erd- und Fundamentarbeiten, für private, gewerbliche und kommunale Auftraggeber.
Oldenburg ist bautechnisch kein einheitlicher Untergrund. Die Stadt liegt am Rand der Oldenburger Geest, durchzogen von Hunte und Haaren, mit Niederungs-, Klei- und Moorlagen in den Randbereichen. Für eine Pflasterfläche oder eine Terrasse ist genau das die entscheidende Frage: Steht der Aufbau auf tragfähigem Geestsand oder auf setzungsempfindlichem Weichboden? Davon hängen Bodenaustausch, Schichtdicken und Entwässerung ab - und damit, ob die Fläche nach Jahren noch in der Flucht und in der Höhe liegt.
Bei der Materialwahl ist im Nordwesten neben Betonstein nach DIN EN 1338 und Betonplatte nach DIN EN 1339 auch der Pflasterklinker verbreitet, dazu Naturstein in unterschiedlichen Formaten. Belastbare Kosten lassen sich erst nach einer Besichtigung vor Ort nennen, weil Untergrund, Zugänglichkeit, Entsorgung und Höhenlage den Ausschlag geben. Als unverbindliche Marktspanne bewegen sich fachgerecht aufgebaute Flächen im privaten Bereich häufig zwischen etwa 90 und 200 Euro je Quadratmeter; Bodenaustausch, Entsorgung, Einfassungen, Stufen und Entwässerung kommen gesondert hinzu.
Geest, Niederung und Moorrand auf engem Raum
Oldenburg liegt am Übergang der Oldenburger Geest zur Hunteniederung. Große Teile des Stadtgebiets stehen auf eiszeitlichem Geestsand, der tragfähig und gut wasserdurchlässig ist. Zu den Niederungen an Hunte und Haaren sowie in Richtung der östlich und nördlich anschließenden Marsch gehen die Böden in Klei und weiche Schluffe über, in den Randlagen kommen Torf- und Moorschichten dazu. Zwei Grundstücke in derselben Straße können deshalb einen unterschiedlichen Unterbau verlangen. Verlässlich klärt das nur eine Schürfgrube oder Sondierung vor Ort, nicht die Bodenübersichtskarte.
Hoher Grundwasserstand und Entwässerung
Die Geländehöhen liegen im Stadtgebiet meist nur wenige Meter über NHN, entsprechend nah steht das Grundwasser in den Niederungen an. Für befestigte Flächen bedeutet das: sauberes Gefälle von etwa 2 Prozent vom Gebäude weg, eine Bettung, die Wasser nicht staut, und ein durchdachter Anschluss an Rinne, Kastenrinne oder Sickerstrang. Soll Niederschlagswasser auf dem Grundstück versickert werden, gibt das Regelwerk DWA-A 138 den Rahmen vor. In Böden mit hohem Ton- oder Torfanteil ist eine Versickerung häufig nicht darstellbar, dann braucht es Ableitung oder Rückhaltung. Bei Baugruben in Niederungslagen ist zusätzlich mit Wasserhaltung zu rechnen.
Setzung in Torf und Klei
Torf und weicher Klei sind stark zusammendrückbar und setzen sich über Jahre weiter, besonders bei schwankendem Grundwasserstand. Eine Pflasterdecke, die dort ohne Vorbereitung des Untergrunds gebaut wird, wandert nach. Übliche Maßnahmen sind der Austausch der weichen Schichten, ein Geotextil als Trennlage zwischen Untergrund und Tragschicht, bei Bedarf eine Bewehrung mit Geogitter und eine großzügiger bemessene Frostschutzschicht. Ausführungsrahmen für ungebundene Pflasterdecken und Plattenbeläge sind ZTV Wegebau und DIN 18318, für Gründungen DIN 1054. Die Region liegt in der günstigsten der drei Frosteinwirkungszonen der RStO, was den fachgerechten Aufbau nicht ersetzt, die erforderlichen Dicken aber tendenziell entlastet. Die konkrete Bemessung hängt immer vom Einzelfall ab, also von Untergrund, Nutzung und Belastung.
Worauf in Oldenburg
gebaut wird.
Im nordwestdeutschen Raum treffen drei sehr unterschiedliche Baugründe aufeinander. Welcher davon ansteht, entscheidet über Aushubtiefe, Tragschicht und Entwässerung - nicht der Belag.
Geest
Tragfähig und wasserdurchlässig. In der Regel reicht ein schlanker Aufbau.
Marsch / Klei
Setzungsempfindlich, Wasser steht hoch. Dickere Tragschicht oder Bodenaustausch.
Moor / Torf
Sehr geringe Tragfähigkeit. Hier entscheidet die Gründung, nicht der Belag.
Welche Gewerke
ausgeführt werden.
Angefahren wird unter anderem in
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Ein paar Angaben genügen für eine erste Einschätzung. Alles Weitere klärt sich bei der Besichtigung vor Ort - erst danach wird kalkuliert.